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Umkehrhaltungen: Einfach mal den Blick ändern

„Einfach mal die Perspektive wechseln“, „eine ganz neue Sichtweise“, „von einer anderen Seite betrachtet“ – diese Redewendungen beschäftigen sich mit Veränderung, mit Lösungen für alte Probleme, mit mehr Klarheit, vielleicht auch mit neuem Mut oder der Fähigkeit, etwas endlich anzugehen oder zu beenden. Diese Redewendungen passen außerdem perfekt zu einer ganz besonderen Gruppe von Übungen im Yoga: den Umkehrhaltungen. 

Diese Positionen, in denen du – wie der Name schon sagt – eine „umgekehrte Haltung“ einnimmst, führen zum einen physisch zu einem anderen Blick, weil sich die Richtung, in die Kopf und Füße jeweils zeigen, umkehrt. Zudem führen sie nicht selten auch zu veränderten psychischen und/oder emotionalen Sichtweisen – was vielleicht sogar den größeren Effekt hat. 

Warum Umkehrhaltungen eine so starke innere Bewegung auslösen können,  welche Übungen außer Kopf- und Schulterstand zur Gruppe der Umkehrhaltungen gehören und wie auch ungeübte Yogis in den Genuss der fantastischen Wirkung von Umkehrhaltungen kommen können, erkläre ich im folgenden.

Die Wirkungen von Umkehrhaltungen

Umkehrhaltungen wirken auf so gut wie allen Ebenen von Körper und Geist. So stabilisieren sie das Herz-Kreislauf-System, verbessern die Verdauung und die Funktion des Gehirns. Durch Letzteres steigt die Konzentrationsfähigkeit, und Müdigkeit verschwindet. Das Nervensystem wird positiv beeinflusst. Die Wirbelsäule wird – je nach Haltung – gekräftigt oder gedehnt, der Gang wird aufrecht und stabil. Innere Organe werden belebt oder entspannt. Neben den körperlichen Vorteilen ist es natürlich für das Selbstbewusstsein ein großartiger Boost, wenn man die Angst überwunden hat und tatsächlich kopfüber steht. 

Geistig und emotional machen Umkehrhaltungen selbstbewusst und sorgen für gute Laune. Und auch spirituell gibt es einen sehr schönen Aspekt - auf den ich aber erst später eingehe. Und auch optisch wirken sich Umkehrhaltungen aus: So empfehle ich Übungen aus dieser Gruppe gern Schülerinnen, die nach Anti-Aging-Übungen fragen. Natürlich zusammen mit dem Hinweis, dass ich persönlich viel lieber von Happy-Aging spreche, eine frische Hülle vor allem Ausdruck eines glücklichen Geistes sein sollte und es nicht darum geht, keine Falten zu bekommen! 

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